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Hexen
Hexen
Allgemeines
Hexen sind Menschen mit angeborenen oder erlernten magischen Fähigkeiten. Sie ziehen ihre Kraft aus der Natur, alten Ritualen oder manchmal aus Pakten mit übernatürlichen Wesen. Anders als Engel oder Dämonen sind sie sterblich, doch ihre Magie macht sie zu mächtigen und oft unberechenbaren Akteuren in der Welt des Übernatürlichen.
Hexenarten
Natürliche Hexen („Born Witch“)
Natürliche Hexen werden mit magischer Gabe geboren, meist in alten Hexenfamilien. Viele Fähigkeiten liegen anfangs noch verborgen und zeigen sich erst im Teenageralter. Schon als Kinder spüren sie oft Dinge, die andere nicht wahrnehmen, eine ungewöhnliche Intuition oder kleine unbewusste magische Effekte. Mit der Zeit erwachen die Kräfte stärker: sie lernen Zaubersprüche, Schutzrituale oder Runenmagie bewusst einzusetzen und entwickeln Kontrolle über ihre Energie. Erwachsene natürliche Hexen sind meist sehr mächtig, können unterschiedliche magische Traditionen kombinieren und ihre Fähigkeiten gezielt für Schutz, Heilung oder mächtige Rituale nutzen. Oft ist das Entdecken der eigenen Kräfte auch ein Teil der Selbstfindung, ein Prozess, der Verantwortung und persönliche Reife erfordert.
paktierende Hexen("Borrowers")
Borrowers sind eine besondere Art von Hexen im Universum von Supernatural. Im Gegensatz zu anderen Hexen besitzen sie keine eigene magische Kraft. Stattdessen beziehen sie ihre Fähigkeiten von Dämonen, meist durch einen Pakt oder eine andere Form der Verbindung zur Hölle. Die Bezeichnung „Borrower“ kommt daher, dass diese Hexen ihre Macht lediglich leihen. Ihre Zauber funktionieren nur, solange die dämonische Energie, die sie nutzen, verfügbar bleibt. Dadurch sind sie oft abhängig von den Wesen, von denen sie ihre Kräfte erhalten haben. Im allgemeinen geht man davon aus, dass sie ihre Seele für diese Macht verkaufen, aber nicht alle tun das, sondern versprechen andere Dinge von Wert. Diese Hexen haben im Gegensatz zu anderen Menschen, die einen Pakt mit einem Kreuzungsdämon schließen, haben sie keine zeitliche Begrenzung und führen nicht selten ein sehr langes Leben. Sterben diese Hexen, landen sie nahezu alle ohne Ausnahme in der Hölle. Es gab aber Fälle, wo Hexen dieser Art, ihre Kräfte in einen Gegenstand gebunden und ihn somit samt Pakt weitergegeben haben.
Borrowers arbeiten häufig mit dunkleren Formen der Magie. Flüche, Manipulation, Beschwörungen oder Schadenszauber gehören zu den Ritualen, die in dieser Form der Hexerei besonders verbreitet sind. Viele Borrowers verwenden dafür klassische Hexenwerkzeuge wie Zauberbücher, Blutrituale, Opfergaben oder spezielle Zutaten. Da ihre Macht aus dämonischer Energie stammt, gilt diese Art von Magie als besonders gefährlich. Die Verbindung zu Dämonen kann die Hexe selbst beeinflussen und dazu führen, dass sie immer stärker von der Macht abhängig wird. Manche Borrowers verlieren im Laufe der Zeit die Kontrolle über ihre Kräfte oder geraten vollständig unter den Einfluss der Dämonen, von denen sie ihre Magie beziehen. In der Welt des Übernatürlichen werden Borrowers daher oft mit Misstrauen betrachtet. Während einige ihre geliehene Macht für persönliche Ziele einsetzen, versuchen andere, die gefährliche Balance zwischen Kontrolle und Abhängigkeit aufrechtzuerhalten. Students
Students sind Menschen, die keine angeborenen Kräfte besitzen und auch keine dämonische Energie nutzen. Stattdessen lernen sie Magie durch Studium, Zauberbücher und Rituale.
Sie arbeiten häufig mit Da ihre Magie auf Wissen basiert, brauchen Students meist Vorbereitung und Rituale, um Zauber zu wirken. Ohne Bücher oder Zutaten sind sie oft deutlich eingeschränkter als andere Hexenarten. Viele Hexen beginnen ursprünglich als Students, bevor sie mächtigere Techniken erlernen oder andere Quellen der Magie entdecken.
Junghexen
Die Ausbildung junger Hexen ist hart. Fehler bei Zaubern oder Ritualen können nicht nur den Erfolg verhindern, sondern auch die Hexe selbst gefährden. Deshalb lernen sie früh, ihre Kräfte mit Bedacht einzusetzen, Magie zu respektieren und ihre eigene Sicherheit nie aus den Augen zu verlieren.
Gesinnung
Hexen sind moralisch oft ambivalent. Während einige ihre Kräfte nur zum Schutz von Menschen einsetzen, verfolgen andere eigene Ziele – Rache, Macht oder persönliche Interessen. Diese Mischung aus Verantwortung, Gefahr und Macht macht Hexen zu faszinierenden, aber auch gefährlichen Wesen in der Welt des Übernatürlichen.
Magie
Hexen arbeiten mit zwei grundlegenden Arten von Magie: weißer Magie, die Heilung, Schutz und positive Rituale umfasst, und schwarzer Magie, die Flüche, Schaden oder Manipulation zum Ziel hat. Viele Hexen spezialisieren sich auf eines der beiden Gebiete, während besonders mächtige oder erfahrene Hexen beide Formen einsetzen können.
magische Religionen
Hexenmagie ist nicht überall gleich. Über die Jahrhunderte haben sich verschiedene Traditionen entwickelt, die jeweils eigene Rituale, Glaubenssysteme und Methoden besitzen. Manche Hexen folgen streng einer dieser Richtungen, andere verbinden Elemente verschiedener Traditionen miteinander.
Hoodoo
Hoodoo ist eine Form der Volksmagie, die ihren Ursprung in afroamerikanischen Traditionen hat. Sie arbeitet stark mit persönlichen Gegenständen, Kräutern, Pulvern, Kerzen und Schutzbeuteln. Hoodoo wird oft für Schutzzauber, Flüche, Segnungen oder spirituelle Reinigung verwendet. Anders als viele andere Magietraditionen ist Hoodoo weniger eine Religion als vielmehr ein praktisches System von Ritualen und spirituellen Techniken.
Voodoo
Voodoo ist eine spirituelle Religion mit Wurzeln in Westafrika und der Karibik. Magie wird hier häufig in Verbindung mit Geistern oder spirituellen Wesen eingesetzt. Rituale, Opfergaben, Gesänge und Zeremonien spielen eine wichtige Rolle. Voodoo-Hexen arbeiten oft mit spirituellen Vermittlern und nutzen ihre Verbindung zur Geisterwelt, um Schutz, Wissen oder Macht zu erlangen.
Wicca
Wicca ist eine moderne naturverbundene Magietradition. Sie basiert auf dem Gleichgewicht zwischen Natur, Energie und spirituellen Kräften. Rituale orientieren sich häufig an Mondphasen, Jahreszeiten und natürlichen Elementen. Wicca-Hexen arbeiten oft mit Schutzzaubern, Heilmagie und Ritualkreisen, wobei Harmonie mit der Natur eine zentrale Rolle spielt.
Schamanismus
Schamanische Magie basiert auf der Verbindung zur Geisterwelt. Schamanen treten durch Trance, Rituale oder spirituelle Reisen mit Geistern, Ahnen oder Naturwesen in Kontakt. Diese Tradition wird häufig genutzt, um Wissen zu erhalten, Heilung zu bewirken oder spirituelle Gleichgewichte wiederherzustellen.
Druidenmagie
Druidenmagie ist eine sehr alte Tradition, die stark mit der Natur verbunden ist. Druiden arbeiten mit den Kräften der Erde, alten Symbolen und Naturritualen. Bäume, Steine und natürliche Orte besitzen in dieser Magie eine besondere Bedeutung und werden oft in Rituale eingebunden.
die Zirkel
Hexen organisieren sich oft in Zirkeln, die über die ganze Welt verteilt sind. Innerhalb eines Zirkels wird Wissen weitergegeben, Magie gelehrt und die Tradition der Gruppe bewahrt. Andere Hexen leben isoliert, verborgen unter den Menschen, und schützen ihre Kräfte vor Außenstehenden. Die Zirkel arbeiten meist unabhängig voneinander, pflegen jedoch oft geheime Netzwerke, um Wissen und Warnungen auszutauschen. Es braucht mindestens 3 Hexen, die eng zusammenarbeiten, um einen Hexenzirkel zu bilden. Hierbei gibt es bei jedem Zirkel immer eine*n Hohepriester*in, die/der diesen anführt und leitet.
der große Zirkel
Es ist bekannt, dass sie als oberster Rat aller Hexen gelten, jedoch durch die Bemühungen der Men of Letters, die ihre politische Macht nutzten, um die Kirche zum Angriff zu bewegen, stark geschwächt wurden. Die meisten der besten Mitglieder des Zirkels wurden auf dem Scheiterhaufen verbrannt oder mussten untertauchen, während ihre mächtigsten Zaubersprüche und Tränke geplündert und in Bunker auf der ganzen Welt verstreut wurden.
Die überlebenden Mitglieder des Zirkels wurden jedoch von Olivette angeführt und versuchten, die Krypta und die Bunker der Men of Letters, die über die ganze Welt verstreut waren, zu plündern, um ihre früheren Besitztümer zurückzugewinnen, selbst nach dem Untergang der Men of Letters im Jahr 1958. Sie wurden jedoch durch die Schutzzauber zurückgeschlagen. Nachdem Olivette von Rowena verflucht worden war, blieb der Zirkel ohne Anführerin zurück, und seine Zukunft ist aktuell ungewiss, auch wenn er noch einige hochrangige Mitglieder hat. Loughlin Familie
Die Familie Loughlin war eine Familie mächtiger Hexen, die druidische Magie praktizierten. Die Familie besaß das Schwarze Grimoire, ein mächtiges Zauberbuch voller mächtiger druidischer Magie. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts zog die Familie Loughlin nach Amerika und machte eine kleine Stadt im Mississippi-Delta zu ihrem persönlichen Herrschaftsgebiet. Hexen aus aller Welt kamen zu ihnen, um bei ihnen zu leben und gegen Bezahlung die Geheimnisse des Schwarzen Grimoires zu studieren. Eine dieser Hexen war Rowena MacLeod, die von den britischen Men of Letters aus ihrer Heimat vertrieben worden war. Die Loughlins lehnten Rowenas Bitte um Hilfe jedoch ab. Schließlich griffen Jäger die Familie an und töteten alle außer den drei Loughlin-Kindern Gideon, Boyd und Catriona, denen die Flucht mit dem Schwarzen Grimoire gelang. Obwohl Gerüchte kursierten, dass einige der Loughlins entkommen waren, galten sie selbst unter anderen Hexen als ausgestorben. Die drei überlebenden Loughlins ließen sich schließlich in Eureka Springs, Arkansas, nieder.
Andere Zirkel
Es gab noch andere Zirkel, die sich über die Jahre hinweg aber wieder aufgelöst haben. Gary's Zirkel löste sich 2010 auf und ist damit einer der letzten bekannten Zirkel, die sich aufgelöst haben.
Das Verhältnis der Wichita Zirkel zueinander
Die Hexenzirkel von Wichita bilden keine geschlossene Gemeinschaft, doch über die Jahre hat sich eine gewisse Dynamik zwischen ihnen entwickelt. Obwohl jede Tradition ihren eigenen Glauben, ihre eigenen Rituale und ihre eigene Vorstellung von Magie verfolgt, wissen alle Coven, dass sie letztlich denselben Lebensraum teilen und in Krisenzeiten miteinander umgehen müssen.
Der Cauldron Club gilt innerhalb dieser Konstellation als verlässlicher Mittelpunkt. Seine Mitglieder übernehmen häufig Verantwortung, wenn es darum geht, auf Bedrohungen zu reagieren oder praktische Probleme zu lösen. Viele sehen in ihnen den ruhigen, stabilen Kern der magischen Gemeinschaft, der sich ohne großes Aufsehen um notwendige Aufgaben kümmert. Árbore Nai hingegen hält sich weitgehend aus den Angelegenheiten der anderen Zirkel heraus. Die Druiden folgen in erster Linie den Zeichen der Natur und den Weisungen ihrer eigenen Tradition. Sie greifen selten in Konflikte ein, wirken dabei jedoch oft wie der ältere, erfahrene Teil der Gemeinschaft, der vieles beobachtet, ohne sich ständig einzumischen. Der Livre du Sang nimmt eine deutlich auffälligere Rolle ein. Der junge und ehrgeizige Coven besitzt große magische Macht und scheut sich nicht davor, diese auch einzusetzen. Gleichzeitig sorgt seine risikofreudige Art regelmäßig für Spannungen mit anderen Zirkeln, da seine Mitglieder häufig näher an der Grenze des Erlaubten operieren als viele andere. Der schamanische Coven Nanissanah bewegt sich meist still im Hintergrund. Seine Mitglieder konzentrieren sich auf die Geisterwelt und die Stimmen der Ahnen und beteiligen sich nur selten an den politischen oder persönlichen Konflikten der anderen Zirkel. Dennoch werden sie respektiert, da ihr Wissen über spirituelle Ebenen einzigartig ist. Neben diesen Coven existieren außerdem die Lilithschwestern, die innerhalb der magischen Gemeinschaft oft als das schwarze Schaf gelten. Sie kümmern sich wenig um die Meinung der anderen Zirkel und gehen ihren eigenen Weg, was ihnen sowohl Misstrauen als auch eine gewisse Faszination einbringt. Trotz aller Unterschiede besteht zwischen den Zirkeln ein unausgesprochenes Verständnis: Wenn eine Bedrohung auftaucht, die die gesamte magische Gemeinschaft der Stadt betrifft, müssen selbst die unterschiedlichsten Traditionen irgendwann zusammenarbeiten. Orden der Lilithschwestern
Gründung: 1693
Hexenreligion: Satanisch Der Orden der Lilithschwestern entstand vor vielen Jahrhunderten aus einem kleinen Kreis von Hexen, die ihre Magie nicht länger verstecken, sondern gemeinsam bewahren und weitergeben wollten. Im Mittelpunkt ihrer Lehren steht Lilith – nicht als Dämonin, wie sie in vielen Geschichten der Sterblichen dargestellt wird, sondern als Sinnbild für Stärke, Unabhängigkeit und weibliche Selbstbestimmung. Für die Schwestern ist sie eine uralte Gestalt der Magie, deren Weisheit und Kraft sie durch Rituale und Traditionen ehren. Außenstehenden erscheint diese Form der Zauberkunst dennoch oft düster oder sogar satanisch, ein Ruf, der den Orden seit jeher begleitet. Der Zirkel besteht ausschließlich aus Frauen. Aufgenommen werden nur jene, die von Geburt an eine Verbindung zur Magie besitzen – geborene Hexen oder Halbhexen, deren Blutlinie zumindest teilweise magisch ist. Sterbliche gelten im Orden als schwach, da ihnen diese Gabe fehlt. Aus diesem Grund werden auch Beziehungen zu Sterblichen nur ungern gesehen und oft kritisch betrachtet, da viele Schwestern glauben, dass solche Bindungen eine Hexe von ihrem eigentlichen Weg abbringen können. Erreicht eine junge Hexe das dreizehnte Lebensjahr, kann sie offiziell in den Orden aufgenommen werden. Die Aufnahme findet traditionell bei Vollmond statt, meist auf einer abgelegenen Waldlichtung. Dort versammeln sich die Schwestern im Kreis, während die Hohepriesterin die Anwärterin in die Mitte führt. Ein wichtiger Teil der Zeremonie ist ein Elixier, das die junge Hexe trinken muss – ein Symbol für die Verbindung zu Lilith und zur Magie des Ordens. Erst danach spricht sie ihren Schwur, und die Hohepriesterin erkennt sie als vollwertige Schwester an. Das Jahr des Ordens wird von mehreren alten Festtagen geprägt, an denen sich die Schwestern versammeln, um ihre Rituale zu feiern und ihre Verbindung zur Magie zu stärken. An der Spitze des Ordens stehen die Hohepriesterinnen, die über die Traditionen wachen und jüngere Hexen in die alten Künste einführen. Für die Lilithschwestern ist Magie nicht nur eine Gabe, sondern ein Teil ihres Wesens – etwas, das Verantwortung verlangt, aber auch Stärke verleiht.
Cauldron Club
Gründung: 1878
Hexenreligion: Wicca Der Cauldron Club ist ein mittelgroßer Hexenzirkel, der in den späten 1970er Jahren in Wichita gegründet wurde. Die meisten Mitglieder sind Frauen und entweder Naturals oder Students. Borrowers werden im Zirkel nicht aufgenommen, da dies der Ethik des Covens widerspricht. Die Hexen des Cauldron Clubs orientieren sich stark an den Grundsätzen der Wicca-Tradition. Sie glauben daran, dass alles im Gleichgewicht bleiben muss und dass Magie niemals leichtfertig eingesetzt werden sollte. Niemandem Schaden zuzufügen ist ein zentraler Bestandteil ihrer Überzeugungen, außer wenn es um Schutz geht und es keine andere Möglichkeit mehr gibt. Der Coven meidet dämonische Einflüsse so gut wie möglich und bleibt meist eher unter sich. Dennoch schützen seine Mitglieder die Stadt, wenn es nötig ist, besonders vor gefährlichen Kreaturen oder dunkler Magie. Innerhalb des Zirkels herrscht ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Die Mitglieder unterstützen sich gegenseitig bei Ritualen, Zaubern und Festen und verbringen diese oft gemeinsam. Sollte dennoch ein Leben genommen werden müssen, wird dieses anschließend geehrt und respektvoll beerdigt. Das Leben gilt im Coven als etwas Kostbares. Viele Mitglieder leben daher sehr tierfreundlich und ernähren sich überwiegend vegetarisch oder vegan, da kein Leben unbedacht genommen werden sollte. Árbore nai
Gründung: 1725
Hexenreligion: Druiden Dieser Coven erinnert stark an die historisch keltischen-nordischen Vorstellungen. Es gibt einen ständigen Kreislauf von Geburt, Leben und Tod, der untrennbar miteinander verbunden ist. Sie verehren Gaia, die Urgöttin der Natur und sie gilt als Ursprung allen Lebens. Die Natur ist brutal, kann grausam sein und sie ist ein Ort frei von Moralvorstellungen. Es herrscht ein stetiges Gleichgewicht zwischen Jagd, Verfall, Erneuerung. Die Magie dieses Covens ist stark naturgebunden. Rituale finden häufig unter freiem Himmel statt, etwa in Wäldern, an Gewässern oder in geschützten Hainen. Kräuter, Steine, Knochen, Runen und natürliche Talismane spielen eine wichtige Rolle. Viele Druiden arbeiten außerdem mit Tier- und Naturgeistern. Die Mitglieder des Covens versuchen möglichst im Einklang mit natürlichen Zyklen zu leben. Viele von ihnen haben eine enge Verbindung zu Wäldern, Tieren und Pflanzen. Fleisch zu essen wird nicht als Widerspruch zur Natur gesehen, solange das Tier respektvoll behandelt wird. Jagd oder Schlachtung gelten als bewusste Handlung, bei der das Leben des Tieres gewürdigt wird. Häufig werden Dankrituale oder kleine Opfergaben an die Erde dargebracht. Der Coven glaubt daran, dass jedes Leben Teil eines größeren Kreislaufs ist. Opfer werden daher als Rückgabe an die Natur verstanden. In den meisten Fällen betrifft dies Tiere oder symbolische Opfergaben. In extremen Situationen, etwa wenn ein mächtiges Ritual notwendig ist oder das Gleichgewicht bedroht scheint, kann auch ein Menschenopfer in Betracht gezogen werden. Solche Entscheidungen gelten als schwerwiegend und werden nur nach sorgfältiger Beratung innerhalb des Covens getroffen. Das Opfer wird stets geehrt, und sein Geist wird als Teil des großen Kreislaufs angesehen. Die Mitglieder des Zirkels sind eine Gemeinschaft, die Wissen über Naturmagie, Heilpflanzen und alte Rituale bewahrt. Ältere Mitglieder geben ihr Wissen an Jüngere weiter, und viele Rituale orientieren sich an Jahreszeiten, Mondphasen und anderen natürlichen Zyklen. Respekt vor der Erde, den Tieren und den Ahnen bildet den Kern ihres Glaubens. Nanissanah
Gründung: 1890
Hexenreligion: Schamanismus Der schamanische Coven besteht aus Praktizierenden, der indigenen Bevölkerung, die ihre Magie aus der Verbindung zur Geisterwelt beziehen. Für sie existiert die Welt nicht nur auf einer Ebene, sondern in mehreren spirituellen Schichten, zwischen denen erfahrene Schamanen reisen können. Durch Trance, Trommeln, Räucherwerk oder Meditation treten sie mit Geistern, Ahnen und Naturwesen in Kontakt. Viele Mitglieder sehen sich weniger als klassische Hexen, sondern eher als Vermittler zwischen der physischen Welt und der Welt der Geister. Ihre Rituale dienen oft dazu, verlorene Seelen zu finden, rastlose Geister zu beruhigen oder spirituelle Ungleichgewichte zu heilen. Ein wichtiger Teil ihrer Praxis ist die sogenannte Geisterreise. In tiefen Trancezuständen verlassen sie ihren Körper geistig, um andere Ebenen zu betreten und dort Rat, Wissen oder Hilfe zu suchen. Auf diesen Reisen begegnen sie häufig spirituellen Begleitern oder Totemtieren, die ihnen als Beschützer oder Lehrer dienen. Viele Schamanen arbeiten eng mit ihren Ahnen zusammen und ehren diese regelmäßig durch Rituale, Opfergaben oder Erinnerungszeremonien. Die Geister der Vorfahren gelten als wichtige Quelle von Weisheit und Schutz. Ihre Magie ist weniger sichtbar als die vieler anderer Zirkel, aber nicht weniger mächtig. Gerade wenn es um die Geisterwelt oder spirituelle Störungen geht, sind ihre Fähigkeiten oft unersetzlich. Livre du Sang
Gründung: 1925
Hexenreligion: Katholischer Voodoo Dieser Coven entstand 1925, nachdem die Gründungsmitglieder, junge Praktizierende ihre alte Heimat New Orleans verließen und sich in Wichita niederließen. Sie waren noch jung, aber mächtig und hatten sich in ihrer Heimat nicht den Steifen Regeln der anderen Coven unterwerfen wollen. Stattdessen gründeten sie ihren eigenen Zirkel, in dem sie ihre Magie freier ausüben konnten. Ihre Praktiken verbinden katholische Traditionen mit der Verehrung der Geisterwelt und alten Voodoo-Ritualen. Gebete, Altäre, Kerzen und Opfergaben sind feste Bestandteile ihrer Zeremonien, ebenso wie Musik, Gesänge und rituelle Tänze. Im Zentrum ihres Glaubens stehen die Loa, mächtige Geister, die als Vermittler zwischen der spirituellen Welt und den Menschen gelten. Durch Rituale und Opfergaben versuchen die Mitglieder des Covens, ihre Gunst zu gewinnen, Rat zu erhalten oder ihre Hilfe zu erbitten. Der Livre du Sang ist für seine intensiven und manchmal düsteren Rituale bekannt. Blut spielt in einigen Zeremonien eine symbolische Rolle, da es als Träger von Leben und spiritueller Kraft verstanden wird. Opfergaben können Nahrung, Alkohol, Tabak oder in seltenen Fällen auch Tiere umfassen, die den Geistern gewidmet werden. Innerhalb des Covens besteht eine starke Bindung zwischen den Mitgliedern. Viele von ihnen sehen sich nicht nur als spirituelle Gemeinschaft, sondern als eine Art Familie, die gemeinsam die Traditionen ihrer Herkunft bewahrt und weiterentwickelt. Werkzeuge
Viele Hexen arbeiten mit Hilfsmitteln, um ihre Zauber zu kanalisieren. Besonders verbreitet sind Hexenbeutel, gefüllt mit Kräutern, Tierknochen, kleinen Opfergaben oder persönlichen Gegenständen. Diese Beutel dienen als Fokus für Rituale, Flüche oder Schutzzauber. Andere Hexen wirken ihre Magie allein durch Gedankenkraft, lenken Energien, bewegen Gegenstände oder beeinflussen Menschen direkt durch Konzentration und Willenskraft. Manche wenige besitzen die Fähigkeit, Energien zu spüren und zu manipulieren, ohne dass ein sichtbares Ritual nötig ist – ihre Magie wirkt fast wie Instinkt. |
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